Am 28.11.1928 wurde im Hotel
Hanebeck/Plettenberg-Eiringhausen
die SGV-Abteilung Eiringhausen-Ohle
gegründet.Aller Anfang ist schwer, aber es
ging aufwärts.In den Wirren des II.
Weltkrieges litt die Abteilungsarbeit sehr.
Wie das Leben so spielt, Eiringhausen und
Ohle waren nie ganz gleich und so kam es
zur Trennung der Ortsgruppe.
Am 08.06.1940 wurde die Abteilung
Ohle ins Leben gerufen.Der Aufbau
nach den schweren Zeiten wurde
besonders durch eine intensive
Jugendarbeit vollbracht.
Durch Unterstützung der Ohler Firmen,
wie z.B. Eisenwerk Theob. Pfeiffer,
Dampfkessel Achenbach & Sohn,
Ofenbau Alte u.v.m., sowie dem
Einsatz des damaligen
Ortsvorstehers und
vieler weiterer Ohler Pohlbürger
konnte die Abteilung Ohle die ihr
gestellten Aufgaben in Heimatpflege
und Heimatkunde erfüllen.
Natürlich stellte sich das Wandern
als Hauptaufgabe heraus und so ist
1950 der Ohler Vereinswimpel mit
Ohler Wappen angeschafft worden.
Nach jahrelanger Wanderschaft
durch verschiedene Ohler Gasthöfe
erhielt die Abteilung Ohle 1987 ihr
eigenes, angemietetes Vereinsheim.
1990 wurde das 50-jährige Bestehen
der SGV Abteilung Ohle mit
einer Sternwanderung und großer Feier
begangen.
Unser Heim
Am Eisenwerk
58840 Plettenberg-Ohle
Tagesheim mit Bewirtschaftung
auf Anfrage
Heimwartin: Traudel Koch (Tel.
02391-52395
Unser ehmaliges Heim
der "Schnieders Hof"
Um die Geschichte unseres
ehmalingen Heimes aufzuzeigen
lassen sie mich
ruhig etwas ausholen.
In den vielen Jahren einer
wechselvollen Vereinsarbeit
kamen die damaligen
Verantwortlichen zu dem
Entschluß ein eigenes
Heim in Ohle aufzubauen.
Wir sagen heute: "Sie sitzen hier
in Ohler Dorfgeschichte" !
Um das Jahr 1000 n.Chr. ist die
erste Besiedlung festgehalten.
Damals wird eine Curtis, eine
Wallanlage, an dieser Stelle
erwähnt. Diese Anlage wurde in
den weiteren Jahren befestigt
und ausgebaut. 1500 n.Chr.
werden bereits 15 bäuerliche
Ansiedlungen beschrieben. -
Gebäude trugen Namen.
1511 wohnte hier Hans vor dem
Kerkhove und um 1642 ein
Kramer,genannt Schnieders,
Hermann.Einem Brand im Jahre
1763 folgte ein fast völliger
Neubau,nur der Giebel stammt
noch aus dieser Zeit.
Die vorhandene Scheunentür
("Nientür") ist damals nach
Hilfringhausen in ein Bauernhaus
eingebracht worden.
Viele Nutzungen kamen diesem
Gebäude zu, seien es einfach nur
Wohnungen, aber auch als
Poststelle.
1980 wurde dieses Gebäude als
SGV-Heim in Betracht gezogen.
Verhandlungen mit der Stadt
Plettenberg als Hauseigentümer
und unter immensem
Umbauaufwand, der sich über drei
Jahre erstreckte, ermöglichten am
17. Mai 1986 die feierliche
Heimeinweihung. Die rund
115.000,- DM Baukosten wurden
durch viele Spenden, durch
Unterstützung seitens der Stadt
und durch Zuschuß und Darlehen
des SGV-Hauptvereines
aufgebracht.
Der Eigenanteil kann mit 60.000,-
DM und ca. 4.000 Stunden
Arbeitseinsatz angegeben
werden.
Die gleichzeitig Einrichtung des "
Ohler Zimmers " als
Geschichts-Sammelstätte brachte
uns immer wieder Besucher
die anschließend mit einem
wohlwollenden Nicken das Heim
verliesen.
Historie